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Das Bedürfnis

"Tüfteln" als eine umfassendere Form des "Bastelns" entspricht einem kindlich/jugendlichen Urbedürfnis und ist zugleich eine besonders vielseitige Form des Lernens. Viele Kinder kommen jedoch nirgends mehr richtig zum Tüfteln: Weder zuhause noch in der Schule noch unter den gängigen Freizeitangeboten können sie auf geeignete Bedingungen und kompetente Begleitung zählen.

Das Projekt "TüLab"

bietet Kindern/Jugendlichen (9 - 19 jährig) einen Ort zum Tüfteln an: - selbst-bestimmt, freiwillig, gemeinsam, günstig und (zurückhaltend) fachlich begleitet.
Dies prägt das "TüLab" als anpassungsfähige Universal-Werkstatt mit Akzenten: differenzierte Betreuungsformen, freizeit- und schulorientiert, Sammelsurium neben Standartangebot, ungewohnt viel Stauraum.

Die Betreuung

Im TüLab arbeiten die Kinder grundsätzlich freiwillig. Sogar wenn sie dort "Schule haben" (zB. einen "Begabtenförderungskurs") dürfen sie sich - innerhalb des Labors - stets in die "Erholungs- und Inspirationsecke" zurückziehen.
Das Angebot an abgestuften Betreuungsformen reicht vom "geleiteten Thema/Fach-Kurs" über "Hilfe / Service / Anregung nur auf Anfrage" bis zur rein "passiven Sicherheitspräsenz" in den Randzeiten, während der die qualifiziert tüftel- und kinderkompetenten "Laborschefs" Hintergrundarbeiten erledigen.

Der Ursprung

Das Tüftel-Labor entstand aufgrund einer Initiative von Martin Flüeler, der selbst ein grosser Tüftler ist.
Die Vision für das TüLab hat er 1999 in einem 'Urpapier' festgehalten, das der Suche von Gleichgesinnten und Sponsoren diente.

Urpapier